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Grabdenkmal der Notburga

Grabdenkmal der Notburga

… in der Notburgakirche Hochhausen. Die Notburgakirche gilt aus Sicht des Denkmalschutzes als Musterbeispiel eines von adeligen Grundherren hochwertig ausgestatteten Sakralbaus aus dem Spätmittelalter. Sie diente im 13. und 14. Jahrhundert als Grablege der Grundherren Horneck von Hornberg, von denen die vielfarbig gefassten Grabdenkmale des 14. bis 17. Jahrhunderts stammen.


Am Sonntag, den 6. September 2020, besteht in der Zeit von 14 bis 16 Uhr wieder die Möglichkeit, die Notburgakirche und ihre Kunstwerke zu besichtigen. Ansprechpartner seitens des Fördervereins werden in dieser Zeit mit Informationen rund um die Kirche vor Ort sein. Kirchenführungen sind in beschränktem Umfang auch außerhalb dieser Zeit nach Anmeldung möglich. Es gelten die Auflagen der aktuellen Corona-Verordnung hinsichtlich Besucherzahl und Hygienemaßnahmen.


Neues Buntglasfenster: „Mose und die zehn Gebote“

Das neue Buntglasfenster von Künstler Jürgen Goertz (links), gemeinsam mit Günter Hofmann vom Förderverein Notburgakirche Hochhausen.Seit Anfang Juni 2020 ziert das neue Buntglasfenster mit dem Titel „Mose und die zehn Gebote“ die Notburgakirche. Gestaltet wurde es vom bekannten Eichtersheimer Künstler Professor Jürgen Goertz. Das Fenster befindet sich auf Höhe der Kanzel und verknüpft Standort und Thema, denn von der Kanzel aus werden Botschaften vermittelt, die auf den zehn Geboten beruhen. Etwa 150 Einzelteile hat Professor Goertz in seinem neusten Werk verbaut. Bei den Glasfragmenten handelt es sich nicht nur um Stücke aus neuen Glasplatten. Auch Fragmente aus alten Kirchenfenstern wurden im Sinne eines künstlerischen „Recyclings“ wiederverwendet. Dies erzielt eine besondere Wirkung durch unterschiedliche Strukturen und Oberflächen. Das neue Fenster ist das fünfte Werk aus der Hand des Künstlers, das in der Notburgakirche zu sehen ist, und wurde vom Förderverein gestiftet.